Sommerfest erstmals im Zelt

Franz Gericke an der Tuba, Ingrid Gericke an der Zither und Sepp Donhauser, Gitarre - das sind die Blechernen Sait'n
Bei seiner Hommage an Frank Sinatra kam Franz Gericke ganz schön ins Schwitzen
Applaus für die Oberpfälzer
Unsere fleißigen Helfer in der Schänke
Nach der Arbeit - Zeit für einen Ratsch
Fleißige Musikanten

Die Wettervorhersage war eindeutig - Schauer und Gewitter, ja Unwetter waren für Samstag, den 25. Juni angekündigt. Das Sommerfest absagen stand nicht zur Debatte. Deshalb beschlossen die UW-ler kurzfristig am Freitagabend, zum ersten Mal für das mittlerweile 12. Sommerfest ein Zelt aufzustellen. Zeltmeister Erich Kuffer machte ebenso kurzfristig mit und so stellte man am Samstagfrüh das Zelt der IPV auf. Während man nachmittags noch auf freundliches Wetter hoffen konnte, zeigte sich abends, dass die Entscheidung richtig war. Denn pünktlich zum Festbeginn setzte Regen und Wind ein, so dass man die Seitenteile schließen musste. Mit Freude sahen die Organisatoren und freiwilligen Helfer, dass trotz des Dauerregens immer mehr Gäste kamen. Zur Brotzeit spielten die Kelsbachbuam auf. Und pünktlich ab 20 Uhr begann der Auftritt der Blechernen Sait'n. Franz Gericke an der Tuba, seine Frau Ingrid an der Zither und Sepp Donhauser (Gitarre) spielten fleißig auf. Den Auftakt machten die Oberpfälzer mit einem Stückl, das sie auch schon bei den Brettlspitzn im BR gespielt haben: "Alte ruck's Geld raus, I will ins Wirtshaus h´geh". Lustig auch der Zwiefacher "Gickerl, Wanst net krahst" oder das selbstironische "Wann I obnema dat war I zweimal so gschheit und dreimal so schee". Franz Gericke kam dazwischen immer wieder besonders ins Schwitzen, wenn er seine bayerische Hommage an den großen Frank Sinatra sang. Allerdings wollte trotz allem Bemühen keine rechte Stimmung aufkommen, da die Texte kaum zu verstehen waren. Der Grund ist wohl in der Zelt-Akustik zu suchen. Denn draußen verstand man jedes Wort. Die Gäste sparten dennoch nicht mit Applaus. Schon im Herbst sollen sie dafür beelohnt werden. Beim UW-Herbstfest in der Schlossschänke Wackerstein spielt die Ruaßkuchlmusi aus Eichstätt auf.