"Pförring 2020" lautete das Thema
Alle machten mit beim Bewerten der Vorschläge
Das Ergebnis der gemeinsamen Diskussion
Gesprächsstoff bis Mitternacht

Bürgerbeteiligung beim Politischer Aschermittwoch der UW

Unter dem Motto „Pförring 2020“ luden die Unabhängigen Wähler am Aschermittwoch die Bürger ein, Prioritäten für die nächste Wahlperiode zu setzen. Die meisten Punkte erhielt die Stärkung des sozialen Miteinanders.

Neben Unabhängigkeit und Heimatverbundenheit hätten sich die Unabhängigen Wähler Pförring Offenheit für die Wünsche und Anliegen der Bürger auf die Fahnen geschrieben, sagte Vorsitzende Brigitte Dellekönig. Beim 25. Politischen Aschermittwoch der UW im Pförringer Pfarrheim lud sie deshalb die Gäste aus Pförring und seinen Ortsteilen dazu ein, ihre Meinung zum Programm der UW zu sagen und eigene Vorschläge anzubringen. Nachdem Bürgermeister Bernhard Sammiller die acht Schwerpunkte, die sich die UW gesetzt hat, vorgestellt hatte, entspann sich eine rege Diskussion.

Bei der abschließenden Bewertung bekam das Thema „Soziales Miteinander stärken“, das die Förderung von Jugend und Ehrenamt sowie betreutes Wohnen und ärztliche Versorgung umfasst, mit Abstand die meisten Punkte. Auf Platz zwei kam der Erhalt der wohnortnahen Schule. Insbesondere das „Gymnasium in Neustadt“ bekam Unterstützung. Bürgermeister Sammiller brachte ausdrücklich wieder den Standort Pförring ins Gespräch. „Dafür hat der Markt immer ein Grundstück“, sagte er. Auf Platz drei setzten die Aschermittwochsgäste das Thema Hochwasserschutz. Dann folgten Ausbau und Instandhaltung der Infrastruktur und solide Haushaltspoltik gleich auf mit der Stärkung der Ortsteile. Besonders viele Punkte bekamen das Baugebiet in Ettling und die Straße nach Forchheim. Das Thema Wohnen im Ortskern und Baugebiet Pförring-West kam auf Platz sieben. Abgeschlagen auf dem letzten Platz fand sich Heimatpflege, zu dem auch das Römerkastell gehörte. Überholt wurde das Schlusslicht von drei Themen aus den Reihen der Zuhörer. Nachhaltige Energieversorgung, Kultur und Naherholung.

Zum Wunsch nach einem kulturellen Treffpunkt für Jung und Alt konnte Pfarrer Michael Saller eine wichtige Neuigkeit beisteuern. Nachdem lange von einem Abriss des Jugendheims und einem kleineren Neubau die Rede gewesen sei, habe das Bistum Regensburg der Renovierung des Jugendheims in seiner jetzigen Größe zugestimmt. Allerdings ohne die Hausmeisterwohnung. Hier hofft Pfarrer Saller auf die Unterstützung der Gemeinde. Denn das Jugendheim sei nie ein reines Pfarrheim gewesen. Bei Fisch, Blasmusik von den Donautalern und angeregter Diskussion klang die Veranstaltung aus.