Mit Gießkanne und Suppenlöffeln

Auer Buam und Donautaler beim gemeinsamen Ständchen
Mit Suppenlöffel und Akkordeon
Nic als Schuhplattler
Auf dem Gießkannenbass
Mama Gerda - mehr als Fahrerin
Die Auer Buam und ihre Mama

Zünftige Wirtshausmusik ganz ohne Mikrophone und Verstärker erlebten die Gäste des 3. Bairischen Herbstfest der Unabhänigien Wähler. Die Veranstalter hatten dafür neben den Pförringer Donautalern die Auer Buam aus Hemau eingeladen.
Bis 21 Uhr mussten die Gäste auf die Auer Buam warten, da die Musikanten zuvor schon einen anderen Auftritt absolviert hatte. Doch dann nahm das Brüderpaar den Grimm-Saal im Sturm. Und schon nach wenigen Takten hatten Raphael mit seinem virtuosen Spiel auf der Steirischen und sein Bruder und Multitalent Nicholas die Sympathien der Volksmusikfreunde erobert. Lustige Gstanzl, freche Witze und musikalische Einlagen auf Suppenlöffeln, Gießkanne und selbstgebauten Schlagzeugen wechselten in rasantem Tempo und ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Zu den Höhepunkten des Programms gehörte ihr Titel "I mog koa Madl", mit dem die Oberpfälzer schon beim Alpen Grand Prix in Meran erfolgreich waren. Begleitet wurden der 25-jährige Software-Ingenieur Raphael und der 22-jährige Landmaschinenmechaniker Nic  von ihrer Texterin, Fahrerin und Mutter Gerda, die auf dem Akkordeon spielte, wenn die beiden wie beim gekonnten Schuhplattler grad keine Hand frei hatten.
Die Donautaler hatten nicht nur die Wartezeit verkürzt, sondern spielten auch nach der Familie Auer wieder schneidig auf. Daruner auch etliche Stückl, die man nicht von einer Blaskapelle erwartet."Bei einigen hat's Jahre gedauert, bis sie so klangen, wie wir sie heute spielen", verriet Siegfried Tyroller. "So wie die Donautaler können wir nicht spielen", sagte Gerda Auer anerkennend. Ganz ohne Proben gaben die Muaikanten aus Hemau und Pförring ein gemeinsames Finale und wurden dafür vom Publikum mit großem Applaus gefeiert. (kue)